BONN. Der FC Friesdorf trennt sich vom TSC Euskirchen 0:0. Spieler Najar vergibt die beste Chance der Blau-Weißen.

Lange musste Giuseppe Brunetto nach dem 0:0 gegen den TSC Euskirchen im mit 100 Zuschauern besetzten Sportpark Pennenfeld nicht überlegen. „Mit diesem Punkt bin ich absolut zufrieden“, meinte der Trainer des Fußball-Mittelrheinligisten FC Blau-Weiß Friesdorf. Den maßgeblichen Grund für Brunettos Ausgeglichenheit lieferte der Gegner der Blau-Weißen. „Euskirchen war uns heute in sehr vielen Belangen überlegen“, gab der FC-Coach nach dem Schlusspfiff zu.

Dass es am Ende trotzdem zu einem Zähler reichte, haben die Gastgeber im Wesentlichen ihrem Schlussmann Mehmet Sahin zu verdanken. „Vor allem in der letzten Viertelstunde hat er uns mit sehr starken Paraden den einen Punkt gerettet“, lobte Brunetto seinen Torhüter.

Schon zu Beginn der Partie taten sich die Hausherren schwer. Euskirchen zeigte die bessere Spielanlage und lag in punkto Ballbesitz klar vor den Blau-Weißen. Auch hinsichtlich der Torchancen hatte der ETSC nach 90 Minuten die Nase vorn. Friesdorf tauchte erstmals in der 40. Minute gefährlich vor dem Euskirchener Gehäuse auf. Aber Suheyel Najar, der zum 3:2-Erfolg des FC Blau-Weiß Friesdorf am vergangenen Sonntag zwei blitzsaubere Tore beigesteuert hatte, scheiterte freistehend an ETSC-Keeper Philipp Dorn. Wenig später zielte Bünjamin Kilic nur knapp am Tor der Gäste vorbei.

Ansonsten aber sorgten auf der anderen Seite Sascha Engel und Benny Hoose für den einen oder anderen Schreckmoment auf Seiten der am Ende glücklichen Friesdorfer, die ihren Torhüter nach dem Schlusspfiff verdientermaßen in die Mitte nahmen.

FC Blau-Weiß Friesdorf: Sahin, Andreae, Madunic, Pütz, Frisch, Radschuweit (64. Hoxhaj), Kilic, Benedir (71. Kamm), Najar, Kizil (82. Biermann), Püttmann.

General Anzeiger Bonn (Von Thomas Heinen)